Expo Milano 2015

Schweizer Expo-Auftritt «Confooderatio Helvetica»

Der Schweizer Pavillon präsentierte die Schweiz als attraktives, solidarisches und verantwortungsvolles Land in Bezug auf die Ernährungsthematik. Der Besucher erlebte hautnah, dass die Lebensmittelversorgung nicht unerschöpflich ist. Als Generalunternehmer für den Bau des Schweizer Pavillons war NÜSSLI Adunic zuständig.

Der Schweizer Pavillon auf der Expo 2015 in Mailand war ein mehrheitlich offen gestaltetes Raumgefüge, das seine Besucher zum Verweilen einlud. Im Zentrum des Baus mit der markanten, von weitem sichtbaren Silhouette standen vier 15 Meter hohe Speichertürme aus Stahl, Beton und Glas. Die Türme waren umgeben von einem hölzernen Steg, der als Ausstellungsfläche diente und dem Erdgeschoss schattige Aufenthaltsflächen bot. Am Steg angeschlossen befand sich der Superblock mit Ausstellungsräumen der Partner, einem Restaurant, VIP-Lounge und Auditorium sowie diversen Büro- und Funktionsräumen.

Höhepunkt war der Gang durch die mit Lebensmittel gefüllten Türme, aus denen sich die Besucherinnen und Besucher bedienen durften. Die Türme enthielten Kaffeekapseln, Apfelringe, Speisesalz und Wasser.

Mit der Leere der Regale senkten sich die Plattformen der Türme und veränderten den Schweizer Pavillon im Laufe der Zeit. Aus Besucherinnen und Besucher wurden Konsumentinnen und Konsumenten, die aufgefordert wurden, im Verhältnis von Fülle und Leere das eigene Konsumverhalten zu reflektieren.

Um einen möglichst effizienten Aufbau sicherzustellen, wurden viele Bauteile des Schweizer Pavillons vorfabriziert. Darüber hinaus ist geplant, die Elemente nach der Weltausstellung zu recyclen und wiederzuverwenden. Die vier Türme sollen als «Urban Farming» Türme in der Schweiz wieder aufgebaut werden. Auch für den Superblock ist nach der Expo eine weitere Nutzung vorgesehen.

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